Ein Relaunch ist der Moment, in dem KMU am häufigsten SEO-Rankings verlieren. Nicht weil das neue Design schlecht ist – sondern weil URLs, Weiterleitungen und Inhalte nicht mitwandern.
Diese Übersicht zeigt, worauf es ankommt. Crawl-Inventar, Redirect-Mapping für viele URLs und Monitoring nach dem Go-Live sind typischerweise Arbeit für SEO plus Entwicklung – nicht „nebenbei am Wochenende”, wenn das neue Theme schon live ist.
Was bei einem Relaunch wirklich passiert (für Google)
Google kennt URLs, nicht „unsere neue Homepage”. Ändert sich der Pfad, ohne dass die alte Adresse dauerhaft auf die neue zeigt, verwaist das Signal: Backlinks, Lesezeichen, rankende Seiten. Ein 404 auf einer ehemals starken Seite ist teurer als jedes Moodboard.
Dazu kommen: fehlendes HTTPS-Durcheinander, Staging das indexiert wird, Inhalte die „aus Designgründen” gekürzt werden, langsame neue Themes. Design ist sichtbar. SEO-Verlust merkst du in Search Console – oft erst nach Wochen.
Die vier Entscheidungen vor dem Go-Live
Inventar: Welche URLs dürfen nicht sterben?
Welche Seiten bringen Traffic, Anfragen, Rankings? Jede braucht eine Entscheidung: behalten, 1:1 umziehen, bewusst einstampfen. Ohne Liste rät das Launch-Weekend.
Weiterleitungen Seite zu Seite
Permanente Redirects (301/308) von alt nach neu. Nicht alles auf die Startseite kippen – das ist für Nutzer und Google eine Sackgasse. Die Mapping-Tabelle selbst gehört ins Projekt, nicht in einen Blogpost.
Inhalte und Snippets mitnehmen
Titles, Beschreibungen, Überschriften, FAQ. Relaunch darf Texte verbessern – nicht durch Platzhalter ersetzen. Keywords „weil die Headline kürzer sein soll” zu streichen, ist ein teurer Ästhetik-Sieg.
Nach dem Launch beobachten
Neue Sitemap, Search Console, 404s, Core Web Vitals. Die ersten Wochen sind die Wahrheit, nicht der Launch-Termin. Wer dann schon im nächsten Projekt ist, sieht den Einbruch zu spät.
Warum „ist ja nur Design” fast immer falsch ist
Selbst ein Theme-Wechsel auf derselben URL kann Templates, interne Links und Geschwindigkeit zerlegen. CMS-Umzüge (etwa von WordPress auf ein neues System) sind das Hochrisiko-Szenario. Genau deshalb entwickeln und begleiten wir Relaunches mit SEO im selben Team – nicht als Nachsorge, wenn der Traffic schon weg ist.
Relaunch ohne SEO, „weil es nur Design ist”
Staging-Site indexierbar lassen
Alle alten URLs auf die Homepage umleiten
„Ein schöner Relaunch, den niemand findet, ist kein Erfolg.”
Charly Rocks TeamFazit
Relaunch und SEO gehören von Tag eins zusammen. Wer das übersieht, zahlt monatelang mit verlorenem Traffic. Begleitung durch SEO und Entwicklung aus einer Hand vermeidet den teuersten Fehler im Web-Projekt – ohne dass du die Redirect-Tabelle selbst bauen musst.
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